Infinity Ward gibt Systemvoraussetzungen bekanntInfinity Ward-Rampensau Robert Bowling aka FourZeroTwo hat im offiziellen Modern Warfare 3-Blog die Minimum-Voraussetzungen zum kommenden Shooter-Schwergewicht verraten. Diese fallen erwartungsgemäß nicht allzu heftig aus, ein 2 bis 3 Jahre alter High End-PC sollte locker ausreichen, um das Spiel zum laufen zu bringen. Konkret benötigt ihr einen Intel Core 2 Duo E6600 oder einen AMD Phenom X3 8750, der allerdings über 3 physische Rechenkerne verfügt. Als Grafikkarte wird eine Nvidia Geforce 8600 GT oder eine ATI Radeon X1950 mit jeweils 256 MB VRAM vorausgesetzt. Zudem solltet ihr 16 Gigabyte Platz auf eurer Festplatte frei haben.
Robert Bowling stellte sich den Fragen der Kollegen von Gamespy, die besonders viel über die Online-Komponente der PC-Version von Call of Duty: Modern Warfare 3 wissen wollten.
Neben den bereits aus dem Vorgänger bekannten Standardfunktionen gebe es jetzt auch wieder einen Server-Browser mit diversen Filter- bzw. Sortier-Möglichkeiten. Das Matchmaking sei basierend auf Fanfeedback verbessert worden.
Dass der kommende Teil im Gegensatz zu Call of Duty: Modern Warfare 2 wieder dedizierte Server unterstützen wird, hatte Infinity Ward bereits vor einigen Wochen bestätigt. Hinsichtlich des Feedbacks sei es recht eindeutig gewesen, dass sich PC-Spieler eine derartige Funktionalität wünschen, also habe man darauf reagiert. Es gehe auch darum, den Nutzern mehr Kontrolle zu geben.
Bei MW2 hätten die Entwickler viele Dinge wie Steamworks, VAC oder das Matchmaking zum ersten Mal gemacht. Man habe darauf geachtet, die Kontrolle über das Erlebnis zu wahren. Das Ziel sei es gewesen, dass IWNet irgendwann letztendlich auf allen drei Plattformen identisch wirkt. Dabei habe es dann rückblickend bedauerlicherweise viele Dinge gegeben, die nicht so gut liefen wie erhofft. Cheats und Hacks habe man mit VAC nicht so in den Griff bekommen wie einst erwartet. Auch hier habe man viel Arbeit beim Nachfolger investiert: VAC komme noch zum Einsatz, aber gerade im Backend habe man viele Änderungen gemacht, um sich nicht nur auf Valves Dienst zu verlassen. Es gebe mehr Möglichkeiten, Cheater zu erkennen, auch könne man jetzt viel schneller reagieren und Updates bereitstellen, so Bowlings Versprechen. Last but not least: Dank CoD Elite gebe es jetzt außerdem - anders als bei MW2 - ein dediziertes Team, dass die Online-Komponente in Sachen Cheats überwacht.
EA will es offenbar wissen: Wie CEO John Riccitiello auf der Ad Age Digital Conference in New York bekannt gab, erklärt man offiziell den Krieg gegen Activisions Call of Duty und schickt Battlefield 3 ebenfalls im November in die Schlacht. Und damit das auch jeder mitbekommt, soll der Launch von einer 100 Millionen Dollar teuren Marketingkampagne begleitet werden.
"In diesem November veröffentlichen wir Battlefield 3. Es tritt gegen das nächste Call of Duty an, das momentan die Nummer Eins der Spielindustrie ist", so Riccitiello laut Gamespy. "Ein Spiel, das im letzten Jahr am ersten Tag 400 Millionen Dollar eingenommen hat. [Battlefield 3] bringt alles mit, um dieses Spiel zu schlagen."